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Ein Rekordjahr für deutsche Immobilien

gelesen im Handelsblatt 04.02.2012

Das anerkannte Marktforschungsinstitut Bulwien-Gesa hat den Immobilienindex 2010 veröfentlicht. Erstmals nach 1993 konnte eine (übergreifende) Preissteigerung von 3 % gemessen werden.

In diesen Index gehen Daten zu folgenden Märkten ein:

Wohnungen, Büros und Läden sowie der Kaufpreise für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Baugrundstücke in 125 deutschen Städten.

Getragen wird das positive Ergebnis durch einen starken Zuwachs beim  Wohnngsmarkt mit +4,7%, Mieten und Kaufpreise für Gewerbeimmobilien erhöhten sich dagegen nur um durchschnittlich 1,7 %.

Die Eigentumswohnung galt lange Zeit als unpopulär was sich in zuletzt eher moderaten Preissteigerungen von durchschnittlich 1,2 % zeigte – anders in 2010, hier war eine Preissteigerung von +7,3% zu messen.

Die Mieten für Neubauwohnungen konnten 2010 durchschnittlich 5,2% über dem Vorjahresniveau vermietet werden, für Bestandsgebäude stiegen die Mieten immerhin um 4,6 %.

Schwächer viel die Dynamik für Büros (+1,2%) und Ladenlokale (+2,5%) aus.

Bulwien-Gesa schätz die Wachstumschancen für 2012 dagegen schlechter ein.