Vermögen hausgemacht

Sachwerte sind gefragt

Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten 20 Jahren Immobilien so populär waren wie heute. Finanzkrisen, Wirtschaftskrisen und Währungskrisen verleiten Anleger immer mehr zu Investitionen in die „harten Werte“ – die Sachwerte.

Mix aus Risiken und Chancen bewerten

Wie jede Anlageform sind auch bei der Immobilieninvestition folgende Kategorien auf Risiken und Chancen zu untersuchen und schlecht überlegte Anlageentscheidungen zu vermeiden:

  1. laufende Rendite
  2. Wertsteigerung
  3. Risiken
  4. persönlicher Zeit- und Wissenseinsatz
  5. Haltedauer / Wiederverkaufsmöglichkeiten
  6. persönlicher Bezug zum Anlageinhalt

In den letzten Jahrzehnten waren Immobilien für den privaten Kleinanleger eher uninteressant, weil das Verhältnis zwischen Zeit- und Wissenseinsatz und dem Risiko zur Wertentwicklung und laufender Rendite nicht sehr attraktiv war, bzw. viele Anlagealternativen bestanden.

Positive Marktentwicklung

Mangels Alternativen streben nun immer mehr private Anleger in Immobilien. Dieser Effekt zeichnet sich (zumindest in der Region Bonn/Rhein-Sieg) heute schon auf den Immobilienmärkten sehr positiv ab.

Bonn ist Spitze

Bonn hat ohnehin schon eine Sonderstellung. Bei der Bodenpreisentwicklung in den letzten 15 Jahren konnte eine Dynamik von fast 50 % (also weit über 3 % p.a.) gemessen werden, damit ist die Dynamik mehr als doppelt so stark wie in NRW gesamt.

Die Dynamik der Mieten wurde zuletzt breit in den lokalen Medien behandelt. Die Durschnittswohnung legt nach dem aktuell vorgelegten Mietspiegel ein Anstieg von 7,00auf 7,40 €/m² in 2 Jahren hin, dies entspricht einer durchschnittlichen Dynamik von 2,85 % p.a.. Im gleichen Zeitraum wurden nach Auskunft der Stadt Bonn auch Steigerungsraten von 5% gemessen. Zum Vergleich, bundesdurchschnittlich stiegen die Mieten zuletzt um 1,1%.

Alle weiteren Wirtschafts- und Demographiedaten (Bevölkerungszahl, Kaufkraft, Geburtenrate, Arbeitslosenzahl etc.) werden permanent von lokalen und überregionalen Zeitungen bzw. Fachmagazinen gelobt. In den Städterankings der Kreditwirtschaft belegt Bonn meist Spitzenplätze.

Der Bedarf an Wohnraum ist ebenfalls sehr hoch (1.000 Wohnungen p.a.)  und liegt mit den Metropolen München und Berlin an der Spitze.

Jetzt investieren

Steigende Mieten und steigende Bodenpreise führen zwangsläufig zu einem erheblichen Anstieg der Immobilienpreise. Diese Effekte sind natürlich immer lagespezifisch zu differenzieren. Der Zeitpunkt scheint sehr günstig in eine Bonner Immobilie zu investieren.

Im Einkauf liegt der Gewinn (alte hanseatische Kaufmannsregel)

Ich beobachte, dass viele private Investoren, getragen von dem „Immobilienhype“ Fehler machen bei ihrer Investitionsentscheidung. Bei Einzelinvestitionen (Eigentumswohnung, kleines Mehrfamilienhaus) muss der persönliche Zeit-, Wissens- und (ganz wichtig) der Nerveneinsatz berücksichtigt werden. Zusätzlich ist das Ausfallrisiko bei einer geringen Einheitenanzahl sehr hoch und kann schnell zu Liquiditätsproblemen führen.

Naturgemäß ist der relative Einstandspreis (je m² Wohnnutzfläche) bei einer geringen Fläche immer verhältnismäßig höher.

„Vermögen hausgemacht“ liefert einen besseren Mix aus Chancen und Ertrag

Sie planen eine Anlage ab 25.000 € zu tätigen und interessieren sich für das Thema „Vermögen hausgemacht“ und möchten auf dem Laufenden gehalten werden?

Vermögen hausgemacht – wie funktioniert´s?